ARTSALVE PRODUCTIONS
GRAPHIC AND COMMUNICATION DESIGN

UNDERCOVER №2

in action

Das Interview zwischen
Fotograf und Reporter



Reporter

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft zu diesem Interview. Wie lange das Interview dauern wird, hängt ganz allein von Ihnen ab. Ich werde Ihnen zunächst den einen oder anderen Impuls geben oder die eine oder andere Frage stellen. Bitte erzählen Sie möglichst frei und ungezwungen. Das Interview wird auf Band aufgezeichnet, aber Sie selbst bleiben völlig anonym und aus Sicherheitsgründen werde ich keine Daten zu Ihrer Person erheben. Stehen Sie persönlich in Kontakt mit der abgebildeten Person?

Fotograf

Sie mögen das so sehen, aber ich kann das unmöglich kommentieren.

Reporter

Sind diese Werke in Berlin entstanden?

Fotograf

Sie mögen das so sehen, aber ich kann das unmöglich kommentieren.

Reporter

Haben wir in naher Zukunft Grund zur Sorge, wenn es um die Sicherheit in Deutschland geht?

Fotograf

Sie mögen das so sehen, aber ich kann das unmöglich kommentieren.



DAS VIDEOMATERIAL

ⓘ Aus Sicherheitsgründen werden die Namen des Reporters und des Fotografen nicht genannt.



Wer schneller postet, der wird bei Google besser gerankt und immer wieder tauchen Bilder auf, die nicht das zeigen, was der Text dazu behauptet. Beim schnellen Durchscrollen der Timeline bleibt oft keine Zeit für einen Faktencheck. Und je jünger oder auch älter die Nutzer sind, desto schwerer fällt es ihnen, die Echtheit einer Meldung einzuschätzen. Insbesondere bei Katastrophen oder Terroranschlägen, wenn anfangs die Nachrichtenlage noch sehr schattenhaft ist, zitieren selbst seriöse Medien immer wieder unbestätigte Meldungen aus unsicheren Quellen — die sich auch mal hinterher als falsch erweisen. Um solche ,Fake News‘ zu entlarven kann man zum Beispiel diese drei Tipps anwenden:


1. Ist das Bild aktuell?

Überprüfe beispielsweise Ort und Wetter. Live–Webcam–Aufnahmen oder eine Wetter–Website können Dir zeigen, ob das Wetter zum genannten Ereigniszeitpunkt mit dem Wetter auf dem Bild übereinstimmt.



2. Ist die Quelle seriös?

Frag Dich, woher das Bild stammen könnte und vor allem wer es gepostet hat. Ist es eine bekannte Zeitung oder eine Privatperson?



3. Rückwärts–Bildersuche

Speichert das Foto auf dem Rechner und ladet es in einer Suchmaschine hoch. Das geht z. B. mit der Google–Bildersuche — Suchmaschinen finden ähnliche oder gleiche Bilder. So siehst Du schnell, ob das Bild schon in einem anderen Zusammenhang verwendet wurde.







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