ARTSALVE PRODUCTIONS
GRAPHIC AND COMMUNICATION DESIGN

UNDERCOVER

IN MOTION

Wer dunkel wirkt, sich nicht enthüllt und sich verschleiert, scheint etwas zu verbergen. 1890 erschien der Artikel “The Right to Privacy” von Samuel D. Warren in der Harvard Law Review, welcher zum ersten Mal den Begriff der Privatsphäre in den USA begründete und bis heute prägt. Im Zeitalter der „Tracking, Hacking und Big Data“ und der Enthüllungen ist Transparenz kein Wert mehr an sich, sondern eine potenzielle Waffe, welche die gesellschaftliche Identität eines Individuums in Frage stellt und gleichzeitig zerstören kann.

Chronophotography

undercover

“We don’t need you to type at all. We know where you are. We know where you’ve been. We can more or less know what you’re thinking about.”

—Eric Schmidt [Google CEO]

Mit diesen Worten charakterisiert Aufsichtsratschef E. Schmidt ein Unternehmen: Google, eine Allmachtfantasie, aber eine realistische. Schon lange sind Unternehmen wie Google oder Facebook digitale Großkonzerne, die mit unseren Daten Milliarden verdienen. Die Internet–Revolution schafft beständig Instrumente des Überwachens und es wäre das erste Mal in der Innovationsgeschichte, wenn sich Bürokratien und Unternehmen dies nicht zunutze machten. Sind diese Supermächte überhaupt noch zu stoppen?
Nun diese ganze Entwicklung muss man nicht als dämonisch oder beunruhigend empfinden. Die Frage die sich hier stellt, lautet vielmehr wer die digitalen Supermächte kontrolliert und welche Möglichkeiten es gibt dagegen erfolgreich vorzugehen, dass private Daten ohne das Wissen derjenigen missbraucht werden. Die abgebildete Person symbolisiert die Bewegung zwischen privaten und öffentlichen Raum und verkörpert gleichzeitig die Anonymität innerhalb eines totalitären Monitoringsystems.



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